Kronenpflege in Marzahn: Totholz und dachnahe Äste am Walnussbaum entfernt
Walnussbaum mit starkem Totholzbefall und Kronenüberhang am Wohnhaus – Totholzentfernung, Rückschnitt dachnaher Äste, vollständige Entsorgung.


In Marzahn (Marzahn-Hellersdorf, Berlin) haben wir einen Walnussbaum (Juglans regia) umfassend gepflegt. Der Baum wies starken Totholzbefall in der gesamten Krone auf, und ein erheblicher Teil des Kronenbereichs ragte direkt über das Dach des Wohnhauses. Die überhängenden Äste stellten ein doppeltes Problem dar: Herabfallende tote Äste konnten das Dach beschädigen, und die dachnahen Äste dienten Waschbären als Aufstieg aufs Hausdach – mit entsprechender nächtlicher Ruhestörung. Wir haben das gesamte Totholz entfernt, die dachnahen Äste fachgerecht zurückgeschnitten, das Schnittgut in unseren Anhänger verladen und die Fläche anschließend sauber hinterlassen.
Projekt-Fakten auf einen Blick
- Ort: Marzahn (Marzahn-Hellersdorf), Berlin
- Baumart: Walnussbaum (Juglans regia)
- Zustand: Starker Totholzbefall in der Krone, Kronenüberhang über dem Hausdach
- Problem: Bruchgefahr durch Totholz + Waschbären nutzen dachnahe Äste als Zugang zum Dach
- Vorgehen: Totholzentfernung im gesamten Kronenbereich, gezielter Rückschnitt aller dachnahen Äste
- Entsorgung: Sämtliches Schnittgut in den Anhänger verladen und abtransportiert, Boden gereinigt
Die Herausforderung
Die Kombination aus Totholz und Dachüberhang erforderte sorgfältige Planung. Tote Äste sind unberechenbar – sie können beim Klettern oder Schneiden unerwartet brechen. Gleichzeitig musste jeder Schnitt im dachnahen Bereich kontrolliert erfolgen, um das darunterliegende Dach nicht zu beschädigen. Der Rückschnitt der überhängenden Äste verlangte präzises Arbeiten, da nicht wahllos gekürzt werden darf: Der Schnitt muss an der richtigen Stelle erfolgen, damit der Baum die Wunde gut verschließen kann und keine Faulstellen entstehen.
Besonders war in diesem Fall die Waschbär-Problematik: Die Eigentümer litten unter nächtlichem Lärm, weil Waschbären über die dachnahen Äste regelmäßig aufs Hausdach kletterten. Waschbären sind geschickte Kletterer und nutzen jede Verbindung zwischen Baum und Gebäude. Der gezielte Rückschnitt stellt sicher, dass kein Ast mehr als Brücke zum Dach dient – eine wirkungsvolle und tierfreundliche Lösung, die ganz ohne Fallen oder Vergrämungsmittel auskommt.
Warum Totholzentfernung und Rückschnitt nötig waren
Totholz in der Krone ist kein rein optisches Problem. Tote Äste verlieren Feuchtigkeit, werden spröde und können jederzeit ohne Vorwarnung abbrechen – besonders bei Wind oder nach Regen, wenn das Holz zusätzlich Gewicht aufnimmt. Wenn diese Äste über einem Hausdach hängen, ist der Schaden bei einem Bruch programmiert: beschädigte Dachziegel, verstopfte Dachrinnen oder Schlimmeres.
Die dachnahen, lebenden Äste stellten zwar keine akute Bruchgefahr dar, ermöglichten aber den Waschbären den direkten Zugang zum Dach. Die Tiere können Dachziegel verschieben, Dachisolierung beschädigen und sich im schlimmsten Fall im Dachboden einnisten. Der Rückschnitt beseitigt diesen Zugangsweg dauerhaft.
Häufige Fragen zum Projekt in Marzahn
Wir übernehmen regelmäßig Kronenpflege, Totholzentfernung und Rückschnittarbeiten in Marzahn und im gesamten Berliner Stadtgebiet – auch bei schwierigen Situationen wie Dachüberhängen oder Wildtier-Problematik.
