Baumfällung in Spandau: Morscher Walnussbaum sicher abgetragen
Fauler Walnussbaum mit Morschholz in Stamm und Starkästen – Baumklettertechnik mit Wurzel- und Höhleninspektion, Stammrest als Totholz-Habitat erhalten.


Im Bereich Staaken (Spandau, Berlin) haben wir einen Walnussbaum (Juglans regia) fachgerecht abgetragen. Der Baum war rund 15–20 Meter hoch und wies ausgedehnte Fäule in Stamm und Starkästen auf – ein klarer Sicherheitsmangel. Nicht nur der Stamm, auch die Äste waren von innen morsch und mit Höhlen durchsetzt. Da der Baum in diesem Zustand jederzeit unkontrolliert brechen konnte, war die Entfernung notwendig. Vor der eigentlichen Fällung haben wir eine Wurzelinspektion und eine Höhlenkontrolle durchgeführt, um den Zustand genau einzuschätzen und die Arbeitsweise sicher zu planen.
Projekt-Fakten auf einen Blick
- Ort: Staaken (Spandau), Berlin
- Baumart: Walnussbaum (Juglans regia)
- Höhe: ca. 15–20 m
- Zustand: Starke Fäule / Morschholz in Stamm und Starkästen, Höhlenbildung – akute Bruchgefahr
- Voruntersuchung: Wurzelinspektion + Höhlenkontrolle (Artenschutz und Zustandsbewertung)
- Vorgehen: Baumklettertechnik, stückweiser Abtrag mit Freiwurf (kein Rigging nötig, da freier Fallbereich vorhanden)
- Ökologie: Ca. 5 m hoher Stammrest als stehendes Totholz belassen (Habitat für Insekten und Vögel)
- Entsorgung: Holz und Äste vor Ort kleingeschnitten und bereitgelegt – Endentsorgung nicht beauftragt
Die Herausforderung
Ein morscher Baum ist für den Kletterer besonders anspruchsvoll: Die Holzstruktur ist unberechenbar, Anker- und Sicherungspunkte müssen sorgfältig geprüft werden. In diesem Fall waren nicht nur der Stamm, sondern auch die Starkäste von Fäule betroffen und teilweise hohl – das bedeutet, dass potenzielle Sicherungspunkte in der Krone besonders kritisch bewertet werden mussten. Deshalb haben wir vor Beginn der Arbeiten den Wurzelbereich inspiziert, um die Standsicherheit des Stammes einzuschätzen. Zusätzlich wurden Höhlen in Stamm und Ästen kontrolliert – einerseits zum Schutz möglicher Brutstätten, andererseits um das Ausmaß der inneren Fäule besser beurteilen zu können und die Arbeitsweise sicher zu planen.
Da unter dem Baum keine gefährdeten Objekte standen, konnten die abgetrennten Stücke frei abgeworfen werden. Das beschleunigt den Arbeitsablauf erheblich, da kein aufwändiges Seil-Rigging erforderlich ist. Jedes Aststück und jeder Stammabschnitt wurde anschließend vor Ort kleingeschnitten und sortiert abgelegt. Eine Endentsorgung war nicht Teil des Auftrags – daher ist auf den Bildern das aufgearbeitete Holz vor Ort zu sehen.
Warum der Baum entfernt werden musste
Der Walnussbaum war durch fortgeschrittene Fäule in Stamm und Starkästen stark geschädigt. Morschholz verliert seine Tragfähigkeit – sowohl der Stamm als auch einzelne Äste können ohne Vorwarnung brechen, besonders bei Wind oder unter dem Eigengewicht der Krone. Die Höhlenbildung in den Ästen verschärfte das Risiko zusätzlich: Hohle Äste brechen deutlich leichter als gesundes Holz. Eine Sanierung war bei diesem Schadensgrad nicht mehr möglich. Die Fällung war daher die einzig sichere Maßnahme, um das Risiko für Personen und angrenzende Flächen zu beseitigen.
Natur im Blick: Totholz-Habitat erhalten
Auch bei einer notwendigen Fällung achten wir auf den ökologischen Wert. In diesem Fall haben wir einen ca. 5 Meter hohen Stammrest als stehendes Totholz belassen. Totholz ist ein wertvoller Lebensraum: Insekten, Vögel (z. B. als Nist- und Nahrungsplatz) und Pilze profitieren davon. So bleibt trotz Sicherheitsmaßnahme ein Teil der Struktur für die lokale Biodiversität erhalten.
Häufige Fragen zum Projekt in Spandau
Wir übernehmen regelmäßig Baumfällungen und Demontagen in Spandau und im gesamten Berliner Stadtgebiet – auch bei Bäumen mit Morschholz oder eingeschränkter Standsicherheit.
Wenn Sie eine zuverlässige Firma für sichere Baumfällungen suchen, informieren Sie sich hier über unsere Leistung: Baumfällung.




