Baumfällung auf Valentinswerder: 30 m Hybridpappel sicher demontiert
Risikobaum in unmittelbarer Nähe zu Haus und Zaun – kontrollierte Stück-für-Stück-Demontage per Baumkletter- und Seiltechnik zur Verkehrssicherung.


Auf der Insel Valentinswerder (Reinickendorf, Berlin) haben wir eine Hybridpappel (Populus × canadensis) fachgerecht entfernt. Der Baum war etwa 90–100 Jahre alt und rund 30 Meter hoch. Besonders herausfordernd war der Standort: Der Baum stand sehr nah am Haus, am Zaun und am Nachbarbereich. Da kein ausreichender Fallraum vorhanden war, konnte er nicht im Ganzen gefällt werden. Stattdessen war professionelle Baumklettertechnik und eine kontrollierte Demontage mit Seiltechnik erforderlich.
Projekt-Fakten auf einen Blick
- Ort: Valentinswerder (Reinickendorf), Berlin
- Baumart: Hybridpappel (Populus × canadensis)
- Alter / Höhe: ca. 90–100 Jahre / ca. 30 m
- Standort: direkt nahe Haus, Zaun und Nachbarbereich
- Vorgehen: Baumklettertechnik + seilgestützte Stück-für-Stück-Demontage (Rigging, kontrolliertes Ablassen)
- Grund: Vorsorge zur Verkehrssicherheit (Astabbrüche, Alter, teils Pilzbefall durch Phellinus)
- Ökologie: Teil des Stammes als stehendes Totholz belassen (Lebensraum für Insekten/Vögel)
Die Herausforderung
Große, alte Pappeln sind – insbesondere in direkter Nähe zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen – nicht zu unterschätzen. Um Schäden an Haus, Zaun und angrenzenden Flächen auszuschließen, haben wir den Baum stückweise abgetragen. Jedes Teilstück wurde mit Seilen gesichert, kontrolliert abgelassen und anschließend sicher entfernt. So blieb der Arbeitsbereich jederzeit kontrolliert und die Umgebung bestmöglich geschützt.
Warum der Baum entfernt werden musste
Die Entfernung erfolgte als vorsorgliche Maßnahme zur Verkehrssicherheit. Hybridpappeln auf der Insel sind dafür bekannt, im Sommer große und schwere Äste abzuwerfen, besonders bei zunehmendem Alter. Zusätzlich sind viele dieser Bäume von Phellinus-Pilzen betroffen, was die Holzstruktur langfristig schwächen kann. Dieser Baum hatte in den letzten zwei Jahren bereits zahlreiche Äste verloren – das Risiko für Personen und Sachwerte stieg deutlich. Daher war die Entfernung die verantwortungsvolle und sichere Lösung.
Natur im Blick: Lebensraum erhalten
Wo es möglich und sinnvoll ist, denken wir bei Baumarbeiten auch an den ökologischen Mehrwert. In diesem Fall haben wir einen Teil des Stammes als stehendes Totholz belassen, damit er weiterhin als natürlicher Lebensraum auf der Insel dienen kann – zum Beispiel für Insekten, Vögel und andere Kleinstlebewesen. So bleibt trotz notwendiger Verkehrssicherung ein Teil der Struktur für die Natur erhalten.
Häufige Fragen zum Projekt auf Valentinswerder (Reinickendorf)
Wir übernehmen regelmäßig Baumfällungen und Demontagen in Reinickendorf und im gesamten Berliner Stadtgebiet – auch bei schwierigen Standorten in unmittelbarer Nähe zu Häusern und Grundstücksgrenzen.
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