Unsere Leistung

Eichenprozessionsspinner entfernen in Berlin

Professionelle EPS-Nestentfernung in Berlin: gründliche Kontrolle, vollständige Schutzausrüstung, sichere Entfernung und fachgerechte Entsorgung.

Eichenprozessionsspinner an einer Eiche sind mehr als ein optisches Problem. Befallene Eichen auf Schulhöfen, in Wohnhöfen, Gärten und öffentlichen Parkanlagen können für Menschen in ihrer Nähe zur Gesundheitsgefahr werden. Die Gespinstnester des Thaumetopoea processionea enthalten Millionen von Brennhaaren mit dem Nesselgift Thaumetopoein: Sie lösen Hautausschläge, Atembeschwerden und in schweren Fällen allergische Reaktionen aus – und bleiben noch Jahre nach der Verpuppung der Raupen aktiv.

ArboristBerlin entfernt EPS-Nester sicher und vollständig per Seilklettertechnik (SKT) – mit vollständiger persönlicher Schutzausrüstung, Sprühkleber-Fixierung, thermischer Nachbehandlung und fachgerechter Sondermüllentsorgung. Auf Anfragen antworten wir innerhalb von 24 Stunden; Schulen und Kitas werden bevorzugt eingeplant.


Warum Eichenprozessionsspinner in Berlin 2026 ein dringendes Problem sind

Berlin erlebt in diesem Jahr eine besonders intensive EPS-Saison. Mehrere Bezirke haben laut rbb24 (Juni 2026) Sonderhilfe beim Berliner Senat beantragt, um die öffentlichen Bestände an befallenen Eichen zu bewältigen. Der Hintergrund ist vor allem klimatisch: Warme, trockene Frühjahre begünstigen eine frühe und starke Entwicklung der EPS-Populationen – und genau solche Frühjahre häufen sich in Berlin.

Der EPS befällt ausschließlich Eichen – Stiel- und Traubeneiche (Quercus robur und Quercus petraea). In Berlin stehen Tausende davon entlang von Straßen, in Parks, auf Schulhöfen, in Wohngebieten und Privatgärten. Besonders stark betroffen sind Bezirke mit ausgedehnten Eichenbeständen und Alleen: Spandau, Tempelhof-Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf und Pankow.

Wer wartet, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit. Als Grundstückseigentümer, Schulbetreiber oder Hausverwaltung haften Sie für Schäden, die entstehen, wenn Dritte auf Ihrem Gelände mit Brennhaaren in Kontakt kommen. Hinzu kommt: Starker und wiederholter Fraß durch EPS-Raupen schwächt die befallenen Eichen langfristig – ein Grund mehr, früh zu handeln.


Gesundheitsgefahren: Was Brennhaare anrichten

Das Nesselgift Thaumetopoein

Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten das Protein Thaumetopoein. Diese Haare sind mit mikroskopisch kleinen Widerhaken versehen, die sich beim Kontakt in Haut, Schleimhäute und Atemwege bohren und sich kaum wieder lösen lassen. Das Umweltbundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass bereits geringe Mengen ausreichen, um ernsthafte Reaktionen auszulösen.

Ab dem dritten Larvenstadium – in Berlin typischerweise ab Anfang Mai – trägt jede Raupe tausende Brennhaare. Ein einziges Nest kann Millionen davon enthalten. Bei Wind lösen sich die Haare vom Nest und können mehrere hundert Meter weit getragen werden. Sie müssen also dem Baum nicht nahekommen, um in Kontakt zu geraten.

Brennhaare behalten ihre Wirkung noch mehrere Jahre nach der Verpuppung der Raupen – auch in alten, verlassenen Nestern, die bereits trocken und verwittert aussehen. Ein Baum ohne sichtbare Raupen ist kein sicherer Baum, solange das Nest noch hängt.

Symptome beim Menschen

  • Haut: Ausschlag, starker Juckreiz, Quaddeln (Raupendermatitis) – oft erst Stunden nach dem Kontakt sichtbar
  • Atemwege: Hustenreiz, Bronchitis, Asthmaanfälle
  • Augen: Bindehautentzündung, Rötung, Tränenfluss
  • Allgemein: Schwindel, Kopfschmerzen, Fieber, Benommenheit
  • Schwere Fälle: anaphylaktischer Schock – selten, aber möglich, insbesondere bei Vorerkrankungen

Kinder, ältere Personen sowie Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Allergien sind besonders gefährdet.

Erste Hilfe nach EPS-Kontakt

  1. Betroffene Hautstellen sofort unter fließendem Wasser abspülen – nicht reiben
  2. Kleidung im Freien ausziehen und in einem geschlossenen Beutel bei mindestens 60 °C waschen
  3. Augen mit viel klarem Wasser spülen
  4. Arzt oder Hautarzt aufsuchen – auch bei zunächst milden Symptomen
  5. Bei Atemnot oder starker allergischer Reaktion: Notruf 112

Eichenprozessionsspinner erkennen: So sehen Nester und Befall aus

EPS-Nester sind grau-weiß und sehen aus wie ein dichtes, wollenartiges Gespinst. Sie befinden sich typischerweise am Stamm oder in Astgabelungen der Eiche – nicht im Laubwerk. In der Größe reichen sie von einer Faust bis zu einem Fußball, je nach Alter und Stärke des Befalls.

Zwischen April und Juli sind die Raupen nachts an den Stämmen unterwegs: in charakteristischen Kolonnen, Nase an Schwanz, auf dem Weg zu Futterstellen und zurück ins Nest. Bei starkem Befall ist Kahlfraß gut sichtbar: Die Raupen fressen die Blattspreite, die Rippen bleiben als Skelett übrig.

Was Sie bei Verdacht tun sollten:

  • ✅ Einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern einhalten
  • ✅ Den Bereich absperren, wenn Kinder oder andere Personen Zugang haben
  • ✅ Auf öffentlichem Grund: Das Straßen- und Grünflächenamt Ihres Bezirks informieren
  • ❌ Nester niemals berühren, abklopfen oder mit Wasser abspritzen
  • ❌ Keine Hausmittel versuchen – sie verbreiten die Haare und vergrößern das Problem

Unsere Methode: Mechanische EPS-Nestentfernung per Seilklettertechnik

ArboristBerlin arbeitet ausschließlich mit Seilklettertechnik (SKT) – ohne Hubarbeitsbühne. Das bedeutet: Wir kommen auch in enge Berliner Innenhöfe, zwischen Gebäuden, unter Versorgungsleitungen und auf Grundstücke, die für Großfahrzeuge nicht erreichbar sind. Es entstehen keine Straßensperrungen, keine Gehwegschäden, kein logistischer Aufwand.

Die Klettertechnik erlaubt zudem eine besonders gründliche Arbeit: Im Baum bewegen wir uns frei und überprüfen jede Astgabel, jeden Stammabschnitt und jeden schwer einsehbaren Bereich auf Nester – auch solche, die von unten nicht sichtbar sind. Denn ein übersehenes Nest bedeutet, dass die Raupen im nächsten Jahr wieder ausschlüpfen.

Schutzausrüstung (PSA)

Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) schreibt für Arbeiten an EPS-befallenen Bäumen den Einsatz geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung vor. Bei jedem Einsatz tragen wir:

  • Vollständig geschlossener Einwegschutzanzug
  • Atemschutzmaske mit Partikelfilter
  • Respirator gegen feinste Stäube und Partikel
  • Reißfeste Schutzhandschuhe

Die Schutzkleidung verlässt die Baustelle ausschließlich im verschlossenen Abfallbehälter und wird fachgerecht entsorgt.

Schritt für Schritt: So entfernen wir EPS-Nester

1. Vollständige Baumbegehung Bevor das erste Nest entfernt wird, klettern wir den gesamten Baum ab und lokalisieren systematisch alle vorhandenen Nester. Erst wenn wir den vollständigen Überblick haben, beginnen wir mit der Entfernung – damit kein Nest übersehen wird.

2. Fixierung mit Sprühkleber Jedes Nest wird großzügig mit einem Sprühkleber besprüht. Der Kleber bindet die Brennhaare und verhindert, dass sie sich beim Entfernen in die Luft verbreiten – ein entscheidender Schritt für die Sicherheit von uns und Ihrer Umgebung.

3. Manuelle Entfernung Das fixierte Nest wird vorsichtig und vollständig von Hand aus dem Baum geschabt und direkt in einen reißfesten, dichtverschlossenen Beutel entleert. Der Beutel wird sofort versiegelt.

4. Thermische Nachbehandlung Die Stelle, an der das Nest saß, wird anschließend mit einer Gasflamme behandelt. So werden zurückgebliebene Brennhaare thermisch inaktiviert – auch solche, die nicht in den Beutel gelangt sind. Dieser Schritt wird von vielen Anbietern weggelassen; bei uns ist er fester Bestandteil jedes Einsatzes.

5. Fachgerechte Sondermüllentsorgung Das gesammelte Material bringen wir direkt zu einer zugelassenen Sondermüllentsorgungsanlage. Sie müssen sich um nichts kümmern. Auf Wunsch erhalten Sie einen Entsorgungsnachweis – ein wichtiges Dokument für Hausverwaltungen, WEG und Schulen.


So läuft ein Einsatz bei ArboristBerlin ab

  1. Anfrage und erste Einschätzung — Kontaktieren Sie uns per Formular, E-Mail oder Telefon. In der Regel genügen uns Baumhöhe und Anzahl der sichtbaren Nester für eine erste Preisschätzung – kein Vor-Ort-Termin notwendig. Wir antworten auf alle Anfragen innerhalb von 24 Stunden; telefonisch klären wir die meisten Fragen noch am selben Tag.

  2. Besichtigung bei Bedarf — Wenn eine Einschätzung anhand von Fotos oder Angaben nicht ausreicht, kommt unser Fachmann zur kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung. In vielen Fällen sind gut gemachte Fotos ausreichend.

  3. Terminvereinbarung — Wir legen gemeinsam einen Termin fest. Für Schulen, Kindertagesstätten und andere sensible Einrichtungen planen wir Einsätze bevorzugt außerhalb der Öffnungs- und Betriebszeiten.

  4. Einsatz mit vollständiger PSA — Am vereinbarten Tag wird der Baum komplett beklettert und jedes Nest entfernt: Fixieren mit Sprühkleber, manuelle Entnahme in versiegelte Beutel, thermische Nachbehandlung der Neststellen. Kein Nest bleibt zurück.

  5. Entsorgung und Dokumentation — Das Material wird von uns als Sondermüll zur Entsorgungsanlage gebracht. Auf Wunsch erhalten Sie einen Entsorgungsnachweis für Ihre Unterlagen.


Für wen wir in Berlin tätig sind

Schulen und Kindertagesstätten

Kinder reagieren besonders empfindlich auf Brennhaare – und der Druck, schnell zu handeln, ist bei Schulen und Kitas entsprechend hoch. Wenn auf dem Schulgelände oder in unmittelbarer Nähe EPS-Nester entdeckt werden, müssen betroffene Bereiche sofort gesperrt werden. Wir reagieren auf Anfragen von Schulen und Kindertagesstätten mit höchster Priorität, führen Einsätze außerhalb der Betriebs- und Schulzeiten durch und stellen auf Wunsch alle notwendigen Dokumente für Schulleitung, Träger und Behörden bereit – einschließlich Entsorgungsnachweis.

Hausverwaltungen und WEG

Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften tragen die Verkehrssicherungspflicht für alle Personen auf dem verwalteten Grundstück. EPS-Nester in Hofbäumen oder an Grundstücksgrenzen sind ein ernstzunehmendes Haftungsrisiko. Wir bieten rechtssichere Dokumentation des Einsatzes, Entsorgungsnachweis auf Wunsch sowie die Möglichkeit, wiederkehrende saisonale Einsätze im Rahmen einer Vereinbarung zu planen. Unsere Betriebshaftpflichtversicherung ist selbstverständlich vorhanden.

Privatpersonen und Grundstückseigentümer

Sie haben EPS-Nester in Ihrem Garten entdeckt und sind unsicher, was zu tun ist? Rufen Sie uns an – wir erklären Ihnen kurz, wie Sie den Bereich in der Zwischenzeit sichern, und kommen zeitnah zur Entfernung. Für eine erste Einschätzung reichen uns oft ein paar Fotos. Kein Nest ist zu klein und kein Standort zu eng für unsere Klettertechnik.


Preise

Unsere Preise richten sich nach der Höhe des Baumes und der Anzahl der Nester. Für eine erste Schätzung genügen uns in der Regel genau diese beiden Angaben – ganz ohne Vor-Ort-Termin. Eine Besichtigung ist für Sie selbstverständlich kostenlos, falls eine telefonische oder schriftliche Einschätzung nicht ausreicht.

Eine detaillierte Preisübersicht mit Beispielszenarien folgt in Kürze. Bis dahin: Sprechen Sie uns direkt an – wir machen Ihnen ein transparentes, nachvollziehbares Angebot.


Unser Arbeitsgebiet

Wir sind vor Ort in Weißensee und berlinweit aktiv.

Ob Schulhof in Spandau, Wohnhof in Pankow, Kleingartenanlage in Treptow-Köpenick oder Privatgarten in Steglitz-Zehlendorf – wir entfernen Eichenprozessionsspinner-Nester in allen Berliner Bezirken. Da wir ausschließlich mit Seilklettertechnik arbeiten, kommen wir auch dort, wo kein Großfahrzeug Zugang findet.

Weißensee | Pankow | Lichtenberg | Marzahn-Hellersdorf | Friedrichshain-Kreuzberg | Mitte | Neukölln | Charlottenburg-Wilmersdorf | Reinickendorf | Spandau | Steglitz-Zehlendorf | Tempelhof-Schöneberg | Treptow-Köpenick | Frohnau


Häufige Fragen zum Eichenprozessionsspinner in Berlin

EPS-Entfernung

Nest entdeckt?

Senden Sie uns Fotos, Baumhöhe und Nestanzahl – wir melden uns mit einer Einschätzung.