Unsere Leistung

Baumschnitt in Berlin – Kronenpflege und gezielter Rückschnitt

Wir schneiden Baumkronen passend zum Baum und Ihrem Anliegen: für freie Wege, Abstand zu Gebäuden und die weitere Entwicklung der Krone. Kostenlose Besichtigung in Berlin.

Äste reichen über die Einfahrt, berühren das Dach oder stehen nach einem Schaden dicht nebeneinander? Arborist Berlin übernimmt Baumschnitt in allen Berliner Bezirken – von der gezielten Kronenpflege bis zur begründeten Einkürzung und zum Freischnitt an Wegen und Gebäuden.

Bei einer kostenlosen Besichtigung klären wir, welches Ergebnis Sie brauchen und welcher Eingriff zu Ihrem Baum passt. Anschließend erhalten Sie ein individuelles Angebot mit dem vereinbarten Schnittumfang und Ihren Wünschen zum Schnittgut. Sie müssen die passende Fachbezeichnung dafür nicht kennen.

Welcher Baumschnitt passt zu Ihrem Anliegen?

Ein Rückschnitt kann sehr unterschiedliche Ziele verfolgen. Diese Übersicht hilft Ihnen, Ihr Anliegen einzuordnen; die konkrete Maßnahme legen wir am Baum fest.

AnliegenMögliche MaßnahmeWichtig dabei
Tote, gebrochene oder sich reibende ÄsteKronenpflege und gezielte TotholzentfernungBetroffene Äste auswählen; die ganze Krone muss dafür nicht kleiner werden.
Niedrige Äste über einem Weg oder einer EinfahrtAufasten und LichtraumprofilschnittBenötigten Durchgang oder Durchfahrtsraum bestimmen und die verbleibende Krone berücksichtigen.
Äste nahe Dach, Rinne oder FassadeDach- und FassadenfreischnittDie betroffenen Gebäudestellen und den passenden Freiraum festlegen.
Ein ausladender Kronenteil beansprucht zu viel PlatzEinkürzung einzelner KronenteilePrüfen, ob ein begrenzter Eingriff das Anliegen bereits löst.
Die gesamte Krone soll zurückgenommen werdenKroneneinkürzungAnlass, Baumzustand und geeignete Schnittstellen beurteilen.
Viele Neutriebe nach einem Schaden oder früherem RückschnittSchnitt zum Wiederaufbau der KroneGeeignete Triebe erhalten und die weitere Entwicklung schrittweise begleiten.

Auch kein Schnitt kann das passende Ergebnis der Besichtigung sein. Ein gut entwickelter Baum braucht nicht allein deshalb einen Rückschnitt, weil einige Jahre vergangen sind. Geht es um die allgemeine Einschätzung und Erhaltung Ihres Baumes, finden Sie mehr auf unserer Seite zur Baumpflege in Berlin.

Kronenpflege: gezielt in der Krone arbeiten

Bei der Kronenpflege prüfen wir tote, beschädigte, sich kreuzende oder reibende Äste und korrigieren Entwicklungen, die dem Pflegeziel entgegenstehen. Die natürliche Kronenform bleibt dabei der Ausgangspunkt. Es geht um ausgewählte Äste und Triebe, nicht um eine pauschale Verkleinerung.

Bei Totholz zählt auch die Umgebung: Größe und Lage eines abgestorbenen Astes über einem genutzten Weg sind anders zu beurteilen als feine tote Zweige in einem wenig genutzten Kronenbereich. Wir stimmen die Entfernung auf den Baum und die Nutzung unter seiner Krone ab.

Jungbaumerziehung und Kronenaufbau

Bei jungen Bäumen lässt sich die spätere Krone früh entwickeln. Kleine Korrekturen an konkurrierenden Trieben oder ungünstig angeordneten Ästen können helfen, größere Eingriffe später zu vermeiden. Auch ein künftig benötigter Freiraum über Wegen lässt sich in die Entwicklung einbeziehen. Welche Äste vorerst bleiben sollen, gehört dabei genauso zur Planung wie die Frage, welche entfernt werden.

Mehr Licht durch Kronenauslichtung?

Wenn Sie mehr Licht im Garten oder in Wohnräumen wünschen, schauen wir uns die Lage der Krone und der beschatteten Fläche an. Manchmal lässt sich durch einzelne Korrekturen etwas erreichen; in anderen Situationen würde der gewünschte Effekt einen zu starken Eingriff verlangen.

Eine Kronenauslichtung ist keine pauschale Kur für den Baum. Viel Laub zu entfernen kann ihn belasten. Wir besprechen deshalb, welche Veränderung sinnvoll ist und wo die Grenzen liegen.

Kroneneinkürzung: Umfang und Schnittziel festlegen

Eine Kroneneinkürzung verändert die Höhe oder seitliche Ausdehnung der Krone. Anlass kann beispielsweise ein Konflikt mit dem verfügbaren Raum sein. Zunächst prüfen wir, ob nur ein bestimmter Kronenteil bearbeitet werden muss oder ob eine weitergehende Reduktion begründet ist.

Bei einer geeigneten Einkürzung werden Äste auf passende Seitenäste zurückgenommen, die weiterwachsen können. Welche Schnittstellen dafür infrage kommen, hängt von Baumart, Zustand und Kronenstruktur ab.

Vor der Arbeit besprechen wir, welcher Bereich zurückgenommen werden soll und welches Ergebnis vertretbar ist. Eine feste Wunschhöhe oder ein einheitlicher Schnittprozentsatz passt nicht zu jedem Baum. Das Abschneiden sämtlicher Astenden auf derselben Höhe kann große Wunden und ungünstigen Neuaustrieb nach sich ziehen. Entscheidend ist auch, wie sich die verbleibende Krone weiterentwickeln kann.

Für Obstbäume, bei denen Fruchtholz, Ertrag und artspezifische Pflege im Mittelpunkt stehen, informieren wir Sie auf unserer Seite zum Obstbaumschnitt.

Lichtraumprofilschnitt und Aufasten: Platz für die Nutzung darunter

Das Lichtraumprofil ist der Raum, der über und neben einem Verkehrsweg frei bleiben soll. Beim Lichtraumprofilschnitt bearbeiten wir Äste, die in diesen Raum hineinragen. Auf einem Grundstück kann es etwa um einen Gehweg, eine Einfahrt oder eine Feuerwehrzufahrt gehen. Auch eine verdeckte Sichtachse kann Anlass für eine gezielte Korrektur sein.

Wir klären zuerst, wie der Bereich genutzt wird: Soll dort eine Person gehen, ein Fahrzeug passieren oder eine bestimmte Zufahrt freigehalten werden? Daraus ergibt sich der benötigte Freiraum. Vorgaben für öffentliche Verkehrsflächen lassen sich nicht pauschal auf jeden privaten Gartenweg übertragen.

Aufasten bedeutet, untere Äste zu entfernen und damit den Kronenansatz anzuheben. Je nach Situation kann auch die Einkürzung eines Astes genügen. Bei großen, lange bestehenden Ästen muss der Eingriff besonders sorgfältig abgewogen werden. Ein hoher Kronenansatz lässt sich bei jungen Bäumen häufig schrittweise vorbereiten.

Steht der betroffene Baum auf öffentlichem Grund oder einem fremden Grundstück, muss vor einer Beauftragung geklärt sein, wer für ihn zuständig und zur Beauftragung berechtigt ist.

Dach- und Fassadenfreischnitt: Baumäste am Gebäude zurücknehmen

Wenn Äste an Dach, Regenrinne oder Fassade reichen, betrachten wir die konkrete Kontaktstelle und die umgebende Krone. Ziel ist ein vereinbarter Freiraum an den betroffenen Gebäudeteilen. Dafür können einzelne Äste entfernt oder geeignete Kronenteile eingekürzt werden.

Bei der Besichtigung klären wir beispielsweise:

  • Welche Dachkante, Rinne, Fenster oder Fassadenfläche soll freigehalten werden?
  • Welche Äste sind betroffen, und wie lassen sie sich passend bearbeiten?
  • Wie sind Baum und Arbeitsbereich zugänglich?
  • Welche Flächen unter den Ästen müssen während der Arbeit freigehalten werden?

Der sinnvolle Abstand hängt vom Gebäude, dem Baum und seiner weiteren Entwicklung ab. Auch nach einem Freischnitt wachsen Äste weiter; spätere Pflege kann deshalb erforderlich werden. Unsere Leistung betrifft Baumäste an Gebäuden.

Geschädigte Kronen und viele Neutriebe

Nach einem Astbruch oder einem früheren starken Rückschnitt können zahlreiche neue Triebe entstehen. Diese sogenannten Ersatztriebe wachsen zum Teil dicht nebeneinander. Für den weiteren Kronenaufbau kommt es darauf an, welche Triebe eine geeignete Position und Entwicklung haben und wie sie am verbliebenen Holz angebunden sind.

Wir beurteilen zuerst den Schaden und die erhaltenen Kronenteile. Geeignete Triebe können bleiben und sich weiterentwickeln; andere werden nach Bedarf eingekürzt oder entfernt. Das Vorgehen kann mehrere aufeinander abgestimmte Pflegephasen benötigen. Eine feste Erholungsdauer oder vollständige Wiederherstellung lässt sich nicht für jeden Baum zusagen.

Viele frische Triebe sind also kein Grund, alles erneut wegzuschneiden. Sie können zur Erholung und zum Aufbau einer neuen Krone beitragen.

Bei frischen Schäden mit angebrochenen oder hängenden Ästen halten Sie Abstand zum möglichen Fallbereich. Solche Situationen müssen zunächst fachlich eingeschätzt werden. Für akute Schäden informieren wir Sie über unsere Sturmschadenbeseitigung in Berlin.

Kronensicherungsschnitt und mechanische Kronensicherung

Der Begriff Kronensicherungsschnitt wird unterschiedlich verwendet. Er kann eine besonders weitgehende Rücknahme der Krone als Ausnahmemaßnahme zur Erhaltung eines geschädigten Baumes bezeichnen. So beschreibt ihn das Berliner Handbuch Gute Pflege im Straßenbaumkontext. Ein solcher Eingriff braucht eine individuelle Beurteilung von Anlass, Baumzustand und Erhaltungsziel.

Eine mechanische Kronensicherung ist eine andere Maßnahme: Ein eingebautes System unterstützt ausgewählte Kronenteile. Wir bieten solche Sicherungen an und prüfen, ob sie den Baumerhalt ergänzend zum Schnitt unterstützen können. Im Gespräch und im Angebot erläutern wir, welche Schnittmaßnahme oder Sicherung konkret vorgesehen ist.

Wie wir beim Baumschnitt arbeiten

Für Arbeiten in der Krone nutzen wir Seilklettertechnik (SKT). Dabei bewegen wir uns mit Seilen gesichert im Baum und erreichen die zu bearbeitenden Kronenteile. Das ist gerade dort hilfreich, wo der Zugang zum Baum begrenzt ist.

Zur Planung gehört auch der Platz am Boden. Bei der Besichtigung betrachten wir Wege, Gebäude und andere Hindernisse unter der Krone sowie den Zugang und den Ort, an dem Schnittgut abgelegt werden kann. So lässt sich der Arbeitsumfang für Ihren Standort bestimmen.

Wir orientieren unsere Arbeit an den ZTV-Baumpflege und am konkreten Baum. Dieses technische Regelwerk gibt einen fachlichen Rahmen für die Ausführung; Baumart, Zustand und Standort bestimmen, wie eine Maßnahme umgesetzt wird.

Baumschnitt aus der Praxis: Projekte in Berlin

Unsere Projektberichte zeigen die Ausgangssituation und die vor Ort ausgeführten Maßnahmen. Hier finden Sie Beispiele aus unserer Arbeit an Baumkronen.

Von Ihrer Anfrage bis zum aufgeräumten Grundstück

  1. Anliegen schildern. Kontaktieren Sie uns mit dem Standort und einer kurzen Beschreibung: Geht es um einen niedrigen Ast, das Dach, die Kronengröße oder einen Schaden? Fotos können die Vorbereitung erleichtern. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden zurück.
  2. Kostenlos besichtigen. Vor Ort betrachten wir den Baum, besprechen Ihr Ziel und beurteilen die geeignete Maßnahme. Auch Zugang, Arbeitsbereich und Umgang mit dem Schnittgut werden geklärt.
  3. Schnittumfang und Angebot festlegen. Sie erhalten in 1–2 Werktagen nach der Besichtigung ein individuelles Angebot. Wir halten fest, welche Arbeit vorgesehen ist und ob Sie Häckseln oder Abtransport wünschen. Falls eine Genehmigung erforderlich ist, beraten wir bei der Vorbereitung des Antrags.
  4. Termin vereinbaren und ausführen. Nach Annahme des Angebots stimmen wir den Termin unter Berücksichtigung des geeigneten Zeitpunkts und gegebenenfalls erforderlicher Genehmigungen ab. Wir führen den vereinbarten Schnitt aus.
  5. Aufräumen und Schnittgut übergeben. Das Aufräumen ist ohne Zusatzkosten enthalten. Das Material bleibt am gewünschten Ort auf Ihrem Grundstück oder wird entsprechend Ihrer Vereinbarung gehäckselt beziehungsweise abtransportiert.

Was kostet ein Baumschnitt in Berlin?

Der Preis ergibt sich aus der konkreten Arbeit am Baum. Zwei ähnlich hohe Bäume können einen unterschiedlichen Aufwand verursachen: Ein frei zugänglicher Ast über einer Rasenfläche ist anders zu bearbeiten als mehrere Kronenteile über einem Dach oder einer engen Einfahrt.

Für unser individuelles Angebot berücksichtigen wir insbesondere:

  • Baumgröße, Kronenausdehnung, Zustand und Anzahl der Bäume;
  • Art und Umfang des vereinbarten Schnitts;
  • Zugang zum Baum und Platz im Arbeitsbereich;
  • Gebäude, Wege und andere Hindernisse unter der Krone;
  • erforderliche Sicherung des Arbeitsbereichs;
  • Menge des Schnittguts und gewünschte zusätzliche Leistungen.

Die Besichtigung ist kostenlos. Aufräumen ist im Preis enthalten. Häckseln und Abtransport sind optionale Leistungen, die wir im Angebot gesondert berücksichtigen. Wenn Sie diese nicht benötigen, legen wir das Schnittgut an der gewünschten Stelle auf Ihrem Grundstück ab. So ist vor der Beauftragung klar, welche Arbeit und welche Materialbehandlung vereinbart sind.

Kostenlose Besichtigung vereinbaren

Zeitpunkt und Genehmigung: Was vor dem Schnitt zu klären ist

Welcher Zeitpunkt passt zum Baum?

Baumart, Zustand und Eingriffsumfang bestimmen den geeigneten Zeitpunkt. Eine begrenzte Totholzentfernung hat andere biologische Folgen als ein starker Schnitt in die belaubte Krone. Größere Eingriffe unmittelbar nach dem Frühjahrsaustrieb können besonders geschwächte Bäume belasten. Einen einheitlichen besten Monat für alle Bäume gibt es deshalb nicht.

Berliner Baumschutz

Bei geschützten Bäumen kann ein starker Rückschnitt eine Ausnahmegenehmigung erfordern. Fachgerechte Pflege, Totholzentfernung und bestimmte Freischnitte können unter die Ausnahmen der Berliner Baumschutzverordnung fallen. Das hängt von der konkreten Maßnahme und den gesetzlichen Voraussetzungen ab; ein Freischnitt ist nicht pauschal genehmigungsfrei. Grundlage sind die Berliner Baumschutzverordnung und die amtlichen Hinweise zum Antragsverfahren.

Wir beraten Sie bei der Vorbereitung eines erforderlichen Antrags. Über die Genehmigung entscheidet das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks, in dem der Baum steht.

Saisonale Regeln und geschützte Lebensstätten

§ 39 Bundesnaturschutzgesetz enthält Einschränkungen vom 1. März bis 30. September. Bei Bäumen ist dabei unter anderem der Standort maßgeblich: Die betreffende Regelung erfasst Bäume außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen und gärtnerisch genutzten Grundflächen. Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses oder zur Gesunderhaltung sind vorgesehen. Daraus lässt sich weder ein allgemeines Verbot jedes Sommerschnitts noch eine pauschale Freigabe für private Gärten ableiten.

Zusätzlich gilt der Artenschutz nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz: Geschützte Tiere und ihre Fortpflanzungs- oder Ruhestätten können auch außerhalb der Frühjahrs- und Sommermonate betroffen sein. Der Kalender allein entscheidet deshalb nicht, ob ein Schnitt ausgeführt werden darf.

Baumschnitt in allen Berliner Bezirken

Wir sind in Weißensee ansässig und in ganz Berlin tätig. Ob privater Garten, Wohnhof oder Gewerbegrundstück: Entscheidend sind die Bedingungen vor Ort. Wir arbeiten für private Grundstückseigentümer ebenso wie für Hausverwaltungen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und Gewerbekunden. Bei mehreren Bäumen besprechen wir die einzelnen Anliegen und den passenden Arbeitsumfang gemeinsam vor Ort.

Weitere Informationen zu unseren Arbeiten vor Ort finden Sie auf den Bezirksseiten zur Baumpflege:

Pankow | Lichtenberg | Marzahn-Hellersdorf | Friedrichshain-Kreuzberg | Mitte | Neukölln | Charlottenburg-Wilmersdorf | Reinickendorf | Spandau | Steglitz-Zehlendorf | Tempelhof-Schöneberg | Treptow-Köpenick


Für Ihre Anfrage helfen uns die Adresse, die Anzahl der Bäume und Ihr gewünschtes Ergebnis. Wenn möglich, senden Sie ein Übersichtsfoto des Baumes sowie Bilder der betroffenen Stelle und des Zugangs. Baumart und ungefähre Größe können Sie ergänzen, soweit bekannt. Teilen Sie uns auch mit, ob das Schnittgut auf dem Grundstück bleiben soll oder ob Sie Häckseln beziehungsweise Abtransport wünschen.

Häufige Fragen zum Baumschnitt in Berlin