Baumpflege in Reinickendorf

Ihr Baumkletterer in Reinickendorf
Professionelle Baumpflege im Bezirk Reinickendorf: Baumschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Obstbaumschnitt, Totholzentfernung und Sturmschadenbeseitigung — in Tegel, Frohnau, Hermsdorf, Heiligensee, Wittenau, dem Märkischen Viertel und allen weiteren Ortsteilen. Wir arbeiten überwiegend per Seilklettertechnik und kommen auch auf verwinkelte Gartengrundstücke ohne Kranmöglichkeit. Für geschützte Bäume übernehmen wir die Vorbereitung der Fällgenehmigung beim Bezirksamt.
Unser Büro ist in der Parkstraße 76 in 13086 Berlin — im Bezirk Pankow. Von dort sind wir regelmäßig auch in Reinickendorf im Einsatz. Ob Tegel, Frohnau oder das Märkische Viertel — wir kennen die typischen Grundstücke und die Herausforderungen im grünen Norden Berlins.
Ob Privatgarten, Wohnanlage oder Gewerbegrundstück — wir übernehmen den fachgerechten Baumschnitt, die Kronenpflege, Totholzentfernung, Baumfällung, Sturmschadenbeseitigung und Baumpflanzung im gesamten Bezirk.
Baumarbeiten in Reinickendorf: Was diesen Bezirk besonders macht
Reinickendorf ist einer der grünsten Bezirke Berlins — und einer der baumreichsten. Rund 43.000 Straßenbäume und insgesamt über 95.000 Bäume in Straßen, Parks und Grünanlagen prägen den Bezirk. Ein Großteil der Straßenbäume steht seit Jahrzehnten und gehört zum Altbaumbestand. Dazu kommen der Tegeler Forst, die Ufergehölze am Tegeler See und an der Havel sowie unzählige Bäume in Privatgärten und Kleingartenanlagen.
Der Bezirk hat viele Gesichter: dichte Wohnanlagen im Märkischen Viertel und in Wittenau, großzügige Villengrundstücke in Frohnau und Hermsdorf, Wassergrundstücke in Heiligensee und Konradshöhe, ländliche Strukturen in Lübars — und mit der Dicken Marie im Tegeler Forst den ältesten Baum der Stadt. Diese Vielfalt macht Baumarbeiten in Reinickendorf besonders abwechslungsreich — und anspruchsvoll.
Genau dafür gibt es die Seilklettertechnik. In den meisten Fällen arbeiten wir ohne Kran und ohne Hubsteiger. Unsere Baumkletterer kommen auch auf schwer zugängliche Grundstücke und durch enge Gartenwege — und arbeiten direkt im Baum. Kontrolliert, leise und in der Regel ohne schweres Gerät auf Ihrem Rasen oder Ihren Beeten.
Frohnau und Hermsdorf: Villengrundstücke und alter Baumbestand
Die Gartenstadt Frohnau wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Villenkolonie angelegt — und das sieht man bis heute. Große Grundstücke mit mächtigen Eichen, Kiefern und Linden, durchzogen vom Tegeler Fließ und umgeben vom Tegeler Forst. In Hermsdorf ist es ähnlich: idyllische Einfamilienhaus-Lagen mit altem Baumbestand, direkt am Naturschutzgebiet Fließtal.
Auf solchen Grundstücken stehen oft Bäume, die 20 Meter und mehr erreicht haben. Viele davon sind geschützt. Unser Ziel ist immer der Erhalt des Baumes. Totholzentfernung, Kronenpflege und Kronensicherung können die Verkehrssicherheit wiederherstellen, ohne dass gefällt werden muss. Wenn doch eine Fällung nötig ist, arbeiten wir stückweise per Seilklettertechnik — in der Regel ohne Kran und mit möglichst wenig Flurschaden in Ihrem Garten.
Besonders in Frohnau ist auch der Eichenprozessionsspinner ein Thema. Reinickendorf hat rund 5.350 Eichen als Straßenbäume — in den Villenvierteln und am Waldrand stehen noch deutlich mehr. Bei jeder Kronenpflege achten wir auf Anzeichen eines Befalls und informieren Sie, wenn wir etwas finden.
Tegel, Konradshöhe und Heiligensee: Wassergrundstücke und Havellandschaft
Rund um den Tegeler See und die Havel liegt eine der reizvollsten Wohnlagen Berlins — und eine der anspruchsvollsten für Baumarbeiten. Grundstücke am Wasser haben oft schmale Zufahrten, Bäume stehen direkt am Ufer, und schwere Technik kommt nicht ans Wasser. In Konradshöhe und Heiligensee sind viele Grundstücke nur über Stichstraßen oder Wege zu erreichen.
Als Baumkletterer brauchen wir keinen Kran und keine breite Zufahrt. Per Seilklettertechnik erreichen wir auch Bäume an schwer zugänglichen Standorten — Weiden und Erlen direkt am Wasser eingeschlossen. Schnittgut wird kontrolliert abgeseilt, damit nichts ins Wasser oder auf den Steg fällt. In Tegel selbst betreuen wir auch Baumbestand an Wohnanlagen und Gewerbeimmobilien rund um den Ortskern und die Gorkistraße.
Wer in Heiligensee oder Konradshöhe ein Wassergrundstück hat, kennt das Problem: Weiden wachsen schnell, Äste hängen über den Steg oder ins Wasser, und der Rückschnitt wird zur regelmäßigen Aufgabe. Wir übernehmen das — fachgerecht und zum richtigen Zeitpunkt. Wichtig: Auch an Ufergehölzen gilt das Fäll- und Schnittverbot vom 1. März bis 30. September nach § 39 BNatSchG. Diese Schutzzeit gilt unabhängig von einer eventuellen Fällgenehmigung nach Baumschutzverordnung und betrifft gerade an Gewässern auch Sträucher und Hecken.
Märkisches Viertel und Wittenau: Wohnanlagen und Baumbestand auf engem Raum
Das Märkische Viertel ist Berlins erste große Neubausiedlung im Westen — rund 50.000 Menschen leben hier. Zwischen den Hochhäusern stehen zahlreiche Bäume, die bei der Begrünung in den 1960er- und 1970er-Jahren gepflanzt wurden. Viele dieser Bäume sind inzwischen über 50 Jahre alt und brauchen regelmäßige Pflege: Totholzentfernung, Lichtraumprofilschnitt über Wegen und Parkplätzen, Rückschnitt an Fassaden.
Für Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften im Märkischen Viertel und in Wittenau übernehmen wir die komplette Baumpflege: Baumkontrolle, Verkehrssicherungsschnitt, Kronenpflege und bei Bedarf die Fällung nicht mehr verkehrssicherer Bäume. Auch auf dicht bepflanzten Innenflächen ohne Kranzufahrt arbeiten wir per Seilklettertechnik.
In Wittenau gibt es daneben auch ruhigere Wohnstraßen mit Einfamilienhäusern und Kleingärten. Die Bäume hier — vor allem Birken, Ahorne und Kastanien — sind oft nah an Gebäuden und Zäunen gepflanzt und brauchen regelmäßigen Baumschnitt, damit sie nicht zum Risiko werden.
Lübars und Waidmannslust: Ländlicher Charakter, Kleingärten und Obstbäume
Lübars ist das älteste Dorf Berlins — und das merkt man. Reiterhöfe, Bauernhöfe, Felder und Koppeln prägen den Ortsteil. Bäume stehen hier oft auf landwirtschaftlichen Flächen, an Feldwegen oder in großen Privatgärten. In Waidmannslust geht es etwas dichter zu, aber auch hier überwiegen Einfamilienhäuser und Gärten mit altem Baumbestand.
In den Kleingartenanlagen rund um Lübars und Waidmannslust stehen zahlreiche Obstbäume — Apfel, Kirsche, Pflaume, Birne. Regelmäßiger fachgerechter Obstbaumschnitt hält sie gesund und ertragreich. Wir schneiden Obstbäume zum richtigen Zeitpunkt: Kernobst im Winter, Steinobst nach der Ernte im Sommer.
Auch größere Bäume wie Eichen und Kiefern stehen in Lübars oft nah an Wohnhäusern. Wenn eine Krone zu weit ausladend wird, Totholz herunterzufallen droht oder ein Baum sturmgeschädigt ist, kommen wir zum Einsatz. In der Regel ohne Kran und ohne Hubsteiger — per Seilklettertechnik.
Unsere Leistungen in Reinickendorf
Baumfällung ohne Kran
Stückweises Abtragen per Seilklettertechnik — auch auf Grundstücken am Wasser, an Gebäuden und in dicht bepflanzten Gärten. Kontrolliertes Ablassen jedes Stammstücks. In der Regel ohne Kran und ohne Hubsteiger — per Seilklettertechnik.
Baumschnitt, Kronenpflege und Totholzentfernung
Fachgerechter Baumschnitt nach ZTV-Baumpflege. Entfernung von Totholz, Dach- und Fassadenfreischnitt, Einkürzung bei Bruchgefahr. Wir schneiden bedacht — weniger ist oft mehr.
Obstbaumschnitt
Erziehungsschnitt, Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt für Obstbäume in Privatgärten und Kleingärten. Fachgerechter Schnitt zur richtigen Jahreszeit, abgestimmt auf Obstsorte und Wuchsform.
Kronensicherung
Einbau von dynamischen oder statischen Sicherungssystemen in die Krone. Damit können Bäume mit Stämmlings- oder Astbruchrisiko erhalten bleiben, statt gefällt zu werden. In Frohnau und Hermsdorf mit ihrem alten Baumbestand ist die Kronensicherung oft die beste Lösung.
Baumnotdienst & Sturmschadenbeseitigung
Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, Bäume auf Dächern oder Leitungen — wir sind schnell vor Ort und sichern die Gefahrenstelle. Auch abends, am Wochenende und an Feiertagen. Bei akuter Gefahr sind wir über die A 111 oft innerhalb kurzer Zeit in Reinickendorf.
Mehr zur Sturmschadenbeseitigung →
Baumkontrolle und Beratung
Sichtkontrolle, Dokumentation und Empfehlung für Ihr Grundstück. Wichtig für Ihre Verkehrssicherungspflicht als Eigentümer — und oft die Basis für eine sinnvolle Pflegeplanung. Besonders für Hausverwaltungen im Märkischen Viertel und Wittenau bieten wir regelmäßige Kontrollrundgänge an.
Baumfällgenehmigung: Wir helfen beim Antrag
Stammumfang messen, Fotos machen, fachliche Begründung verfassen und den Antrag vorbereiten — damit Sie beim Bezirksamt Reinickendorf alles auf einmal einreichen können und keine Rückfragen kommen.
Typische Bäume in Reinickendorf
In Reinickendorf stehen rund 43.000 Straßenbäume. Die häufigsten Gattungen und was sie für die Pflege bedeuten:
Linde — Mit rund 14.000 Exemplaren der häufigste Straßenbaum im Bezirk. Linden sind robust, brauchen aber regelmäßige Totholzentfernung und Lichtraumprofilschnitt, besonders über Gehwegen und an Straßenkreuzungen.
Ahorn — Rund 9.300 Bäume, vor allem Spitzahorn. In Trockenjahren stressanfällig, aber insgesamt noch vital. Regelmäßige Kontrolle lohnt sich — gerade an älteren Exemplaren in Wittenau und am Schäfersee.
Eiche — Rund 5.350 Straßenbäume, dazu sehr viele im Tegeler Forst und auf Privatgrundstücken in Frohnau und Hermsdorf. Eichen sind langlebig, aber anfällig für den Eichenprozessionsspinner. Bei der Kronenpflege achten wir auf Befallsanzeichen.
Platane — Rund 2.350 Bäume, vor allem entlang größerer Straßen und in Grünanlagen. Platanen vertragen das Stadtklima gut, bilden aber starke Wurzeln und große Kronen. Regelmäßiger Fassaden- und Lichtraumprofilschnitt ist hier typisch.
Kastanie — Rund 2.300 Bäume. Häufig von der Kastanienminiermotte befallen. Wichtig: Falllaub zusammenrechen (reduziert den Befall im Folgejahr) und Krone regelmäßig auf Totholz kontrollieren.
Birke — Rund 1.000 Straßenbäume, dazu viele in Gärten und Kleingärten. Birken wachsen schnell, werden aber im Alter bruchgefährdet. Eine Kronensicherung kann die Standzeit um Jahre verlängern.
Robinie — Ebenfalls rund 1.000 Bäume. Trockenheitsresistent und damit gut ans Stadtklima angepasst, aber mit starkem Neuaustrieb nach Schnitt. Pflegemaßnahmen müssen hier besonders durchdacht sein.
Fällgenehmigung in Reinickendorf beantragen
Bevor ein geschützter Baum gefällt werden darf, brauchen Sie eine Ausnahmegenehmigung vom Bezirksamt. Zuständig ist das Umwelt- und Naturschutzamt Reinickendorf am Eichborndamm 215, 13437 Berlin.
Geschützt sind: Alle Laubbäume und Waldkiefern ab 80 cm Stammumfang (gemessen in 1,30 m Höhe). Mehrstämmige Bäume ab 50 cm an einem Stamm. Walnuss und die Türkische Baumhasel sind ebenfalls geschützt — die meisten anderen Obstbäume nicht.
Antrag stellen: Informationen zum Antragsverfahren und die Kontaktdaten finden Sie auf der offiziellen Seite des Bezirksamts Reinickendorf zum Naturschutz und Baumschutz.
Unser Service: Wir messen den Stammumfang, dokumentieren den Baum mit Fotos, schreiben bei Bedarf eine fachliche Begründung und bereiten den Antrag komplett für Sie vor.
Unsere Projekte in Reinickendorf
Hier finden Sie eine Auswahl unserer Baumarbeiten im Bezirk Reinickendorf.
Im Einsatz in ganz Reinickendorf
Wir arbeiten in allen Ortsteilen: Reinickendorf, Tegel, Konradshöhe, Heiligensee, Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust, Lübars, Wittenau, Märkisches Viertel und Borsigwalde.
Häufige Fragen zu Baumarbeiten in Reinickendorf
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